Statusmitteilung

Learning-Apps

Learning-Apps beinhalten Übungen, die es den Anwendern erlaubt, ein Thema zu erlernen. Diese Anwendungen sind besser oder schlechter aufgebaut. Was ein gutes Learning-App ausmacht lässt sich anhand verschiedener Qualitätskriterien erläutern.

Qualitätskriterien

Gute Learning-Apps sollten Stufengerecht sein. Das heisst, sie sollen die Anwendenden weder unter- noch überfordern. Für unsere Zielstufe Sek 1 ist dies allerdings oft nicht der Fall und die Übungen sind zu einfach (oder manchmal auch zu schwer). Teilweise kann ein App bearbeitet werden. In diesem Fall kann das Niveau den Schülerinnen und Schülern angepasst werden. Dies ist ein riesiger Vorteil derjenigen Anwendungen. Die Individualität der Schülerinnen und Schülern widerspiegelt sich in den Learning-Apps. Für die Individualisierung des Unterrichts sind die Learning-Apps ein ausgezeichnetes Hilfsmittel. Jede Schülerin und jeder Schüler kann eine eigene, seinem Lernstand entsprechende Aufgabe lösen. Gleichzeitig erlauben manche Learning-Apps, dass man gemeinsam agiert. Zwei oder mehrere Personen lösen Aufgaben mit oder gegeneinander. Hiermit wird die Gemeinschaft gestärkt und gleichzeitig etwas Wichtiges auf spielerische Art und Weise erlernt. Hier wird als Hilfsmittel eine sogenannte Gamification angewendet. Diese ist auch im Allgemeinen in den Learning-Apps stark verbreitet. Die Visualisierung der Themen (Bilder, Ton, Video) sind in den Anwendungen geschickt eingesetzt und ermöglichen ein besseres Behalten des Stoffes. Ein Kritikpunkt, den es zu beachten gilt, ist derjenige, ob die Schülerinnen und Schüler tatsächlich den Inhalt des Apps lernen oder lediglich Strategien entwickeln, um ein gutes Ergebnis erreichen zu können. Beispielsweise bei Multiple Choice ist dies oft der Fall.

Die Apps bilden aber noch eine andere Art von Qualität. Durch einen Link lassen sich die Apps einfach versenden. Des Weiteren kann über die Vollbildfunktion oft eine beeindruckende Qualität und Güte des Apps erreicht werden. In Verbindung mit beispielsweise einem Schülerblog kann eine Learning-App auch an anderen Orten eingebettet werden.

3 Learning-Apps

Learning-App 1

learning-app 1

Dies ist ein Screenshot und gleichzeitig ein Link zum ersten Learning App

Der Typ dieser App ist ein Kreuworträtsel. Die Schülerinnen und Schüler müssen die richtigen Begriffe zu den Abbildungen korrekt aufschreiben.
Man trainiert in dieser App das Vokabular. Die Wörter müssen bereits einmal gelernt worden sein und können jetzt angewendet werden.
Die App kann als Einüben des Vokabulars in EA oder in PA verwendet werden. Die Stärken des Apps sehe ich in der Visualisierung. Die Bilder ermöglichen eine bessere Verknüpfung zu den Französischwörtern als nur die deutsche Übersetzung. Negativ finde ich, dass es relativ schnell gelöst ist und nichts mehr neues kommt. Da ws stufengerecht ist finde ich die App über alles gesehen gut.

Learning-App 2

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Dies ist ein typisches Bild und Link zum Learning-App 2.

Der Typ dieser Anwendung ist eine Zuordnungsaufgabe. Die SuS müssen den Gemälden die richtigen Namen zuordnen.
Man lernt einige wichtige Werke der Renaissance kennen. Dies ist insbesondere für die vertiefte Bearbeitung dieses Themas unabdingbar.Die Übung kann in EA oder PA eingesetzt werden. Es ist dabei kein Vorwissen nötig, denn die SuS können über die Selbstüberprüfung herausfinden, ob die Lösungen korrekt sind.
Die Stärken der App liegen in der Einfachheit der Anwendung. Durch probieren findet jeder die Lösung. Gleichzeitig prägen sich einem die Bilder, die Künstler und die Titel ein. Ein weiterer Pluspunkt ist die grosse Darstellung der Bilder. Durch Klicken auf das Bild wird es relativ gross und in guter Qualität gezeigt. Als Nachteil finde ich das Handling. Nicht immer wird das Bild und seine Etikette sofort zusammengefügt. Über alles gesehen handelt es sich aber um eine gute Anwendung.

Learning-App 3

learning-app 1

Dies ist ein Bild und zugleich ein Link zum Learning-App 3.

Bei diesem App handelt es sich um ein Spielapp mit Zuordnung. Es kann gegeneinander und oder den Computer gespielt werden.
Es wird die geografische Zuordnung von Hauptstädten auf einer Europakarte geübt und gelernt. Gleichzeitig erlernt man Frustrationspotenzial, wenn der Gegner besser ist. Die Übung sollte im Unterricht als Auflockerung oder Zusatzübung, wenn die Schülerin oder der Schüler mit einer Aufgabe bereits früher fertig ist gebraucht werden. Die Städte sollten bereits einmal geübt worden sein.
Die Stärke ist, dass die Anwendun Spass macht. Des Weiteren wird genau erlernt wo sich eine Stadt befindet. Es sind aber relativ viele Städte, weshalb der Lernzuwachs eher gering ist. Insgesammt lässt sich sagen, dass es ein lustiger Zeitvertreib ist, bei dem man auch noch ein bisschen etwas dazu lernt.

 

Web-Applikationen – Webanwendungen

Webanwendungen sind Programme, die über das Web (Internet, Intranet etc.) ausgeführt werden. Als Client dient ein Browser und der Server wird durch einen Webserver bereitgestellt. Weil der Client ein Browser ist, kann die Webanwendung plattformübergreifend eingesetzt werden. Die räumliche Entfernung zwischen Client und Server ist hierbei unerheblich.

Als Geschäftsmodell dienen die Webanwendungen beispielsweise Banken. Via E-Banking können über gesicherte Webanwendungen Transaktionen ausgeführt werden. Ein anderes Webanwendungsbeispiel sind Onlinespiele. Auch dort interagiert man mit anderen Personen über das Web.

Wenn man eine gesicherte Webanwendung verwendet sollten die persönlichen Daten gesichert sein. Durch Anmeldecodes etc. ist diese Sicherung erhöht. Weil aber eine ständige Verbindung zwischen Client und dem Server bestehen muss, sind trotzdem Sicherheitsprobleme vorhanden.

Produkte fürs Studium

1. Mein erstes Beispiel einer fürs Studium relevanten Webanwendung ist Google Drive. Über Google Drive können unter anderem Textverarbeitungen, Tabellenkalkulationen oder Bildschirmpräsentationen vorgenommen werden. Diese sind in Echtzeit für alle beteiligten Personen sichtbar. Gleichzeitig können diese Daten online bei Google Drive gespeichert werden.

2. Ein zweites Beispiel ist Doodle, mit welchem Termine ausgemacht werden können.

Webanwendungen bringen sicherlich einige Vorteile fürs Studium. So kann beispielsweise von mehreren Personen gleichzeitig und ortsunabhängig an einer Arbeit gearbeitet werden. Die Arbeit muss auch weniger oft verschickt werden. Des Weiteren können Daten online zu jeder Zeit, von allen Beteiligten angeschaut und verändert werden. Da die Daten auf dem Web gespeichert sind braucht der einzelne Student auf seinem Computer nicht allzu viel Speicherplatz.
Als Nachteil lässt sich sicherlich nennen, dass ohne Internetzugang auch kein Zugang zu den Daten möglich ist. Wenn die Daten auf dem Web gespeichert werden ist zudem die Sicherheit bedroht. Zudem können Daten nur beschränkt gelöscht werden und irgendwelche Spuren sind meistens noch vorhanden.

Onlinematerialien nutzen

Lektionsreihe Wolf

In der Schule werden unterschiedliche Themen behandelt. Wenn ich mit meinen Schülerinnen und Schüler beispielsweise das Thema Wolf behandle, ist es von Vorteil, wenn man hierzu Bilder und Videomaterial zur Verfügung hat. Hierbei müssen allerdings die Datenschutzvorschriften beachtet werden.

Bei meinen Thema sind die Bilder extrem wichtig. Bei der Suche nach Bildern sollte beachtet werden, wie diese gekennzeichnet sind. Wenn bei einem Bild keine Informationen stehen dürfen diese grundsätzlich nicht selbst zur öffentlichen Präsentation verwendet werden. Andere Bilder werden hingegen absichtlich gekennnzeichnet. Dies erfolgt über Creative Commens Lizenzen. Bei diesen Lizenzen ist es dem Besitzer der Bilder ermöglicht, die Verwendung einzuschränken und gewisse Bedingungen für die Verwendung aufzuerlegen (bsp. Namensnennung).

Wolf von mikec_905 (flickr.com)

Dieses Bild darf nur unter Namensverwendung gebraucht werden. Des Weiteren ist kommerzielle Verwendung verboten.

Gähnender Wolf von ArranET (flickr.com)

Bei diesem Bild muss nur der Name genannt werden. Alles andere ist erlaubt.

Wenn Filme verwendet werden, müssen diese nicht in einen Blogbeitrag hochgeladen werden, sondern können oft eingebettet werden. Hierbei ist der Clip nicht auf meinem Blog gespeichert sondern immer noch auf dem Server des Anbieters. Dadurch kann die Grösse des Blogs verkleinert werden.

 

 

 

Social Bookmarking

Unter Social Bookmarking versteht man eine Onlinesammlung für Websites, welche man zu gebrauchen gedenkt. Diese Links können sortiert und bearbeitet werden. Oft werden bestimmten Themen, bestimmte Links zugefügt. Diese Bookmarks können nur für mich selbst sein oder mit anderen geteilt werden um eine gemeinsame Sammlung zu generieren.

Für mein Studium eignet sich eine solche Sammlung beispielsweise für eine Arbeit. Man sucht verschiedene Sites und fügt diese einer Liste hinzu. Hiermit vergesse ich die Links nicht. Wenn ich eine Arbeit mit einer Partnerin oder Partner schreibe, kann die Liste von allen bearbeitet und eingesehen werden, was die Zusammenarbeit um ein Erhebliches vereinfacht. Durch die Kommentarfunktion oder die Beschreibungsfunktion können die Links zusätzlich genauer beschrieben werden.

Ein Beispiel für eine Linksammlung zum Thema: „Kinder, Internet und neue Medien“ befindet sich hier:
https://www.diigo.com/list/haeggi2014/Kinder%2C+Internet+und+Neue+Medien/34huc5cg0

Typische Merkmale eines Blogs

Weblogs listen die verschiedenen Beiträge untereinander auf. Die neusten Beiträge stehen dabei oben. Eine gewisse Struktur liegt dem Weblog zugrunde (Datum, Videos, Medien, Infozeile etc.)

Es gibt immer eine Möglichkeit zur Kommentierung. Ein weiteres Charakteristikum sind die Weblinks, womit andere Websites verlinkt sind und der Zugang zu diesen vereinfacht wird.

Unter dem eigentlichen Eintrag steht ein Bereich für Kommentare, welche wiederum kommentiert werden können. Name, E-Mail-Adresse und weitere Personalisierungsmerkmale können hinterlassen werden. Die neusten Kommentare sind oft auf der Frontseite aufgelistet, was eine schnellere Handhabung ermöglicht.

Die Seitenleiste enthält oft eine Suche, einen Kalender, ein Archiv, oder eine Blogrole. In einer Blogrole sind Blogs aufgelistet, welche dem Blogger und die er regelmässig verfolgt. Ebenfalls in der Seitenleiste sind Kategorien aufgelistet, in welcher verschieden Beiträge ersichtlich sind.

Weblogs variieren oft in der Spaltenanzahl, die Existenz von Spalten ist allerdings typisch.

Tagclouds können das Themenspektrum des Blogs aufzeichnen und lassen erkennen, wie wichtig einzelne Themen im Blogg sind.

Quelle: http://blog-anleitung.de/weblogs-erkennen/index.html

Typischer Blog:

1: http://www.leonie-loewenherz.com/2014/01/typisch-blogger-2013.html

Auf diesem Blog ist vieles vorhanden, was einen typischen Blog ausmacht. Es gibt einen Bereich für Kommentare, ein Blogarchiv und der aktuellste Beitrag steht zuoberst. Der Blog ist strukturiert und in zwei Spalten unterteilt. Des Weiteren ist eine Blogrole vorhanden und zahlreiche Links zu anderen Sites sind vorhanden. Die Anzahl Followers ist ersichtlich und auch eine Suchfunktion ist vorhanden.

2: http://zt.kaiusaltd.com/blog

Dies ist ein zweiter, typischer Blog. Es gibt Kategorien, ein Archiv und eine Suchfunktion. Die vielen Posts können wiederum kommentiert werden. Links sind ebenfalls vorhanden. Auch eine Funktion, damit man über die Neuigkeiten informiert ist, ist vorhanden.
Der Inhalt besteht vor allem aus Bildern, Videos und kurzen Beschreibungen.